Iss mich und eine frohe Botschaft

Verlockungen gibt viele.

Unsere Gier nach Essbarem ist in uns tiefer verankert als wir glauben. Wir denken, wir sind so stark und mächtig und halten die selbst auferlegte Enthaltsamkeit (Diät oder ähnliches) doch kaum durch.

Warum ist das so ?

Ich frage mich, was ist gut daran, dass es so ist ?

Gehen wir gedanklich den umgekehrten Weg. Wenn es sehr leicht wäre Gewicht zu reduzieren also gesteuert durch unseren Willen oder wenn wir gar das Essen vergessen könnten, was wäre das Problem ?

Hätte diese Spezies tatsächlich überleben können ?

Haben Sie schon einmal vergessen zu essen ? Wann meldete sich Ihr Magen, wann überkam Sie das unwiderstehliche Gefühl essen oder trinken zu müssen ?

MuffinIch glaube da sind wir uns einig, denn schon nach wenigen Stunden wird das Bedürfnis, sich ernähren zu müssen, übermächtig.

Die Lust am Essen ist uns quasi mit in die Wiege gelegt worden. Schauen Sie sich genau um, wie ist unser Alltag gestrickt, dreht sich nicht der halbe Alltag ums Essen ?

Die Küche beispielsweise bildet den Lebensmittelpunkt in unseren Wohnungen. Wenn wir es gesellig haben wollen, dann treffen wir uns beim Essen und wenn wir uns einen schönen Tag oder ein paar schöne Stunden machen wollen, dann gehört der Besuch eines Restaurants doch meist dazu.

Dass wir unserer Gier nicht erliegen, dafür sind Botenstoffe in unserem Körper verantwortlich. Diese sorgen dafür, dass wir Sättigung verspüren und nicht über ein gewisses Maß hinaus essen.

Doch scheint dieses System anfällig zu sein, bzw. in unserem heutigen Schlaraffenland zu versagen. Ich glaube, es liegt für jeden auf der Hand, dass dies mit unserem biologischen Erbe zusammenhängt.

Deshalb bin ich dafür zu sagen: Wir Menschen funktionieren völlig einwandfrei, innerhalb der Parameter die evolutionär Sinn machten und das Überleben unserer Art sicherte.

Ich möchte Ihnen daher gratulieren: Es ist alles in Ordnung mit Ihnen.

Der entscheidende Punkt hierbei ist nur, wie wir Menschen damit umgehen und welche Möglichkeiten wir haben, trotz unserer genetischen Ausstattung genussvoll und maßvoll zugleich sein zu können.

Unsere Gene lassen sich so schnell nicht ändern, wir haben aber etwas was uns von allen Tieren unterscheidet. Wir haben ein ganz besonderes Organ, ein Denkapparat und manche Wissenschaftler meinen unser Gehirn ist sogar ein Problem-löse-Organ, welches uns ermächtigt, Strategien und Handlungsalternativen zu kreieren, um diesen „Nachteil“ mehr als ausgleichen zu können.

Dazu müssen Sie sich nur überlegen, wann Sie über die Strenge schlagen, wann versagt Ihre Selbstbeherrschung oder in welchen Situationen erliegen Sie Ihrer Gier ?

Meine Empfehlung: Gehen Sie diesen Situationen eine Woche lang nach und führen Sie ein Enährungstagebuch. Filtern Sie diese Selbstbeherrschungskrisen heraus und dann überlegen Sie sich, was können Sie im Vorfeld also vorbeugend selbst tun, um nicht in die gewohnten Ernährungsmuster zu verfallen.

Bauen Sie sich langsam ein Repertoire an vielen Verhaltensweisen auf, die Sie zur Gewohnheit werden lassen, dann sind Sie einen Riesenschritt weiter als sämtliche Diätversuche jemals Sinn machen könnten.

Sie können sich mein E-Book „Die Sündenfälle beim Abnehmen“ zu Rate ziehen und hier von mir bekommen. 

Oder Sie tragen sich rechts in meine Liste ein.

Dort erhalten viele Anregungen Ihre Ernährung in den Griff zu bekommen.

 

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