Eine optimale Schweinefütterung führt zu Kostenminimierung

Bei der Schweinezucht entsteht ein großer Teil der Kosten durch das Futter.

Je optimaler allerdings die Fütterung der Schweine ist, desto optimaler läuft auch die Produktion in wirtschaftlicher Hinsicht. Aus diesem Grund lohnt es sich nicht beim Futter zu sparen.

Einer der Faktoren, der auf die optimale Haltung von Nutztieren wie Säuen Einfluss nehmen kann, ist die Getreidequalität. Die Verwendung von hochwertigem Getreide sorgt dafür, dass das Futtermittel effektiver eingesetzt werden kann und so können auch Kosten eingespart werden.

Optimale Ernährung spart allgemein Kosten ein, da diese zwangsläufig zu geringeren Nebenkosten führen: es gibt weniger Tierverluste, weniger Krankheiten und keine zu bezahlenden Bußgelder.

Gerade Ferkel sind auf eine sehr gute Ernährung angewiesen, da sie noch über kein eigenes Immunsystem verfügen, und Nährstoffe zur Stärkung nur über die Nahrung aufnehmen. Die richtige Ernährung der Ferkel hat den Vorteil, dass diese das für die Mastphase notwendige Gewicht eindeutig früher erlangen als mangelhaft ernährte Tiere. Die Ferkelfütterung kann durch das Wachstum überprüft werden. Richtwerte besagen, dass das Tier in weniger als 70 Tagen ein Gewicht von 27 kg erreichen muss. Der Idealwert der Tageszunahme liegt bei 450 Gramm.

Der Schweinemastbetrieb hat eine belastende Funktion auf die Umwelt, 95% des Luftschadstoffes Ammoniak entsteht dort. Abluft-Reinigung durch Filter ist eine Möglichkeit zur Verringerung aber auch eine proteinarme Phasenernährung hat eine verbessernde Wirkung gezeigt.

Mehr dazu im Ratgeber Futter für Schweine auf http://www.agrarnetz.com.

Bald ist es außerdem möglich, die Ringelschwanz-Prämie zu beziehen. Diese Prämie erhalten alle Landwirte, die auf das Kupieren der Ringelschwänze ihrer Tiere verzichten. Die Landwirte können auf 16 Euro pro Tier hoffen.

 

PS: das Thema Massentierhaltung ist kontrovers, sicher könnte darüber philosophiert werden, ob wir Fleisch essen müssen – aber besonders wichtig ist zu klären, wie gut es den Tieren in der Mast geht,

… dieser Artikel dient daher der Information und zeigt, das Kosteneffizienz mit dem Wohl der Tiere einhergehen kann

Viele Grüße

 

Jirko

Share

Ein Gedanke zu „Eine optimale Schweinefütterung führt zu Kostenminimierung

  1. Fleisch essen hin oder her – bereits die Fakten, die Sie nennen, genügen, um sich Fragen zu stellen: wenn Kosteneffizienz mit dem Wohl der Tiere einhergehen soll, wieso gibt es dann ein Tagessoll an Gewichtszunahme jedes Tieres?

    Zum Kupieren: hier bleibt die Frage, was dem Tier mehr Leid erspart(zufügt): das Kupieren selbst oder eventuelle Erkrankungen durch die Bisse der Artgenossen? Diese Studie http://blogagrar.de/2015/01/27/machbarkeitsstudie-zum-schwanzbeissen-bei-schweinen/ legt nahe, dass einige Landwirte weiterhin – trotz Prämie – beim Kupieren bleiben werden.

    mit den besten Grüßen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.