Gefährliche Denkfalle beim Training enttarnt

Das hier ist traurig:

Ich hatte es schon fast vergessen, diese meine unglaubliche Ernüchterung, wenn ich nach Jahren wieder jemanden sehe, den ich trainiert hatte. Von den ursprünglichen Ambitionen Sport zu machen, ist meist nicht mehr viel übrig geblieben.

Aus meiner jahrelangen Praxis weiß ich ja, dass weniger als 10% aller Trainierenden ihre Trainingsziele verwirklichen können. Nach 5 Jahren halbiert sich nochmals die Anzahl derer, die ihren Trainingszustand oder ihr Wunschgewicht halten können.

Das ist die Ernüchterung. Es verbleiben etwa 5% erfolgreich Trainierende.

Ich nenne das die klassische Trainingsfalle. Täglich tappen tausende hinein und Demotivation stellt sich oft binnen weniger Wochen ein. Der beste Trainer kann nämlich eines nicht für Sie entscheiden, ob der Weg hin zu Ihrem persönlichen Wohlbefinden eine Lebensentscheidung ist.

Schauen wir hinter die Kulissen, sehe ich oft folgende Fehlerpunkte:

  • Sie haben zu große Erwartungen an die möglichen Ergebnisse,
  • Sie steigern zu schnell Ihre Trainingsbelastungen, die Dauer, die Häufigkeit die Intensität usw.
  • Sie glauben es diesmal mit diesem Gerät, dieser Trainingstechnik, oder dieser Ernährungsweise zu schaffen, streng genommen warten Sie auf ein Wunder.
  • Sie machen sich abhängig von Fitness-und Gesundheitstrends. Aktuelle Trends erkennt man immer daran, das es vor kurzen noch ein Geheimtipp war und mittlerweile eine Massenbewegung der man kaum aus dem Weg gehen kann, Bsp. Nordic Walking, Pilates, Yoga, etc.

Meine Gegenfrage:

Wie viel Trends hat es in den letzten 30 Jahren gegeben,wie viel Geheimrezepte, Diäten und Wunderpillen gab es?

Wenn es ein wirkliches Geheimrezept gäbe – wüssten wir es nicht längst alle?

Aber:

Wenn du das tust, was du immer schon getan hast, dann wirst du bekommen was du immer schon bekommen hast.

Wenn du etwas anderes haben willst, musst du etwas anderes tun.

Und wenn das, was Du tust, Dich nicht weiterbringt, dann tu etwas völlig Anderes – statt mehr vom gleichen Falschen! (frei nach bei Paul Watzlawick)

Also plädiere ich dafür, verlernen Sie mal wieder was, misten Sie aus was nicht funktioniert. So wie Sie es von Zeit zu Zeit auch mit Ihrem Schreibtisch machen sollten.

Vergessen Sie, was Sie über Trainingsintensität gehört haben.

Vergessen Sie, was Sie über Ausdauer-und Krafttraining gelernt haben.

Vergessen Sie alles über abgestaubte Trainingsmethoden, übers Dehnen, über das Rückentraining und über die „Richtige Ernährung“.

Informieren Sie sich wirklich selbst, investieren Sie in neues Wissen und Erkenntnisse und Sie investieren in sich selbst. Hinterfragen Sie und entdecken Sie endlich mal wieder etwas unerwartetes und dann lassen Sie es zu.

Frage: Welchen Zweck hatten Sie mit dem Sport verfolgt ??????

Ihre Antwort: ………………………………

Sind Sie sich da wirklich sicher?

Schauen wir nochmal genau nach.  Jetzt, da Sie ein wenig offener und interessierter sind, ist der Weg frei für die Wahrheit.

Also, warum treiben Sie Sport oder warum denken Sie, es sei gut für Sie?

  • Weil man es Ihnen gesagt hat?
  • Weil Sie abnehmen wollten?
  • Weil Sie sich besser fühlen wollen?
  • Weil der Arzt, ihr Partner oder gut Freunde meinten, es sei gut für die Gesundheit?

Weil, weil……

Ich verstehe das alles, nur genügt es nicht. Denn das wissen nun wirklich alle aber sind Sie deshalb gesunder, zufriedener oder gar glücklich.

Muss dass, was alle wissen, zwangsläufig richtig sein?

Bitte beobachten Sie einmal Kinder beim Spielen, schauen Sie aus dem Fenster oder gehen Sie zum Spielplatz, am besten heute noch und machen Sie sich klar warum Kinder sich bewegen.

Meine Töchter machten immer die Haustür auf und rannten erst einmal los, je älter die Kinder werden umso  langsamer und behäbiger werden Sie. Ich glaube das nennen wir Erziehung oder Sozialisation. Was also tun Kinder auf dem Spielplatz? – Richtig sie haben ungebremsten Spaß. Nicht am Joggen und nicht am Gewichte stemmen. Jegliche Bewegung erfolgt dem ursprünglichen Zweck lustvoll Erfahrungen zu sammeln.

Die Kinder erfahren sich, ihren Körper, ihre Möglichkeiten. Sie lernen ihre Grenzen kennen. In ihrem kleinen Gehirn geht quasi die Post ab. Kinder haben noch nicht so etwas, wie obige Gründe. Nur wir Erwachsenen berechnen ständig nach einer ganz persönlichen Kosten und Nutzenanalyse, wie viel Energie ich in meine sportliche Aktivität lege. Wenn ich irgendwann das Gefühl habe, die Kosten (Anstrengungen, Zeit, Geld) überwiegen den Nutzen, dann brechen wir ab. Alle guten Vorsätze dahin. Bewegung dauerhaft und lustvoll, – Fehlanzeige.

Ich will Ihnen verraten, warum Sie überhaupt einen Körper haben.

Nicht damit Sie ihren Körper bewegen, nein der Körper bewegt Sie.

Ohne Ihren Körper sind Sie niemand, er vermittelt Ihnen die Welt, mit ihm erschließen sie sich alles. Mit Ihm fühlen Sie, mit Ihm sehen Sie, mit ihm erleben Sie.

Sie haben einen Körper um zu erfahren und zu wachsen um im Idealfall das Beste aus sich herauszuholen.

Der Körper macht Sie aus.

Vielleicht lesen noch einmal die letzten Zeilen und lassen Sie das sacken.

Viel Erfolg mit Ihren Einsichten und Entscheidungen.

Jirko

 

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Fitness

Fitness in Berlin und Potsdam

Auch ich sitze hier und sehe nach draußen –

… da hält sich bei mir ebenfalls die Lust jetzt die Laufschuhe anzuziehen, in engen Grenzen.

Wenn die Tage kürzer, kälter und feuchter 👿 sind, dann stellt sich mancher in Berlin und Potsdam (natürlich auch anderswo) die folgenden zwei Fragen:

  1. Was kann ich tun um weiter in Bewegung und fit zu bleiben ?  und …
  2. Wo kann ich hingehen, um weiter Fitness bzw. Sport zu betreiben ?

Risiken

STOPP: In meinen Augen sind das die falschen FRAGEN. Warum nur …

Fangen wir jetzt ganz von vorn an. Das dauert nicht lange – versprochen!

  1. Wir sind uns alle einig, dass Bewegung wichtig ist.
  2. Wir wissen, dass Regelmäßigkeit wichtig ist.
  3. Wir wissen, dass der Spaß an der Bewegung dabei sein muss.
  4. Wir können aus einer kaum überschaubaren Anzahl von Angeboten heutzutage auswählen – dass ist die Qual der Wahl.
  5. … und trotzdem ist die Entscheidungsfindung so schwierig – hmm ?
Weil die Antworten nicht draußen zu suchen sind, sondern in Ihnen …

… Erste Reaktion: „Ja ja, kenn ich schon. Hab ich schon gehört.“

Wo und welchen Sport Sie machen, dass ist erst einmal sekundär – machen Sie es einfach, tun Sie es ! Das ist das Entscheidende.

Alles weitere wird sich finden, wenn Sie nur am Ball bleiben. Eigentlich wäre ich jetzt fertig mit dem Artikel, denn es geht eben nicht darum, verzweifelt nach Angeboten im Fitness- und Sportbereich zu suchen.

Machen wir trotzdem eine ganz kurze Marktanalyse:

Sie können in Berlin Fitness in kleinen und großen Studios machen. Viele verstehen sich als Nischenanbieter, andere haben ein sehr breites Angebotsspektrum (sollte für jeden was dabei sein). Und die Preisfrage stellt sich meiner Meinung nach ebenfalls nicht. Auch hier lassen sich Angebote in jeder Preislage finden. Selbst wenn ich nach Potsdam schaue, dann hat sich der Markt extrem ausdifferenziert und die Studiodichte je 100 000 Einwohner verdoppelte sich in einem Jahrzehnt.

Waren es vor 10 Jahren 7 oder 8 Einrichtungen je 100 000 Einwohner in Potsdam, dann sind es jetzt nach meiner Einschätzung 18 oder 19 Studios. Zählen wir noch Physiotherapeuten, Ärzte mit speziell ausgerichteten Dienstleistungen und Personal Trainer hinzu, dann gibt es einen extrem hohen Sättigungsgrad an Angeboten für Sie in Bewegung zu kommen und weiter an Ihrer Fitness und Gesundheit zu arbeiten.

Das bedeutet keine Ausreden mehr …

Und was ist mit den Vereinen … ?

Da war noch was – die Vereine sind eine hervorragende Möglichkeit in Gruppen und unter Anleitung sich sportlich zu betätigen. Die Qualität der Betreuung kann ich im Detail schwer beurteilen und dass die Vereine in ganz Deutschland und nicht nur in Berlin und Umgebung am demografischen Wandel kranken und vom Rückgang des Anteils von Kinder und Jugendlichen betroffen sind, ist bekannt.

Aber hier wird von mir eine generelle Empfehlung ausgesprochen – Gehen Sie in Vereine !

Ich habe nichts davon Ihnen diese Empfehlung zu geben – das ist einzig und allein ein gut gemeinter Ratschlag für Sie. Schließlich lebe ich davon, dass ich Sie persönlich trainiere.

Sie können auch eine eigene, kleine Laufgruppe gründen oder sich regelmäßig mit anderen auf dem Fußballplatz zum Bolzen treffen oder im Park zum Joggen usw.. Möglichkeiten gibt es wirklich viele aber das hatten wir schon hinreichend geklärt.

Also keine Ausreden mehr, das Wetter spielt letztlich keine Rolle und an Angeboten mangelt es nicht.

Packen wir es an.

  1. Schieben Sie Ihre Entscheidung nicht zu lange auf!
  2. Am besten Sie beginnen noch heute ein kleine Liste der Einrichtungen zu erstellen die Sie heute und morgen aufsuchen oder anrufen werden.
  3. Arbeiten Sie diese Liste ab.
  4. DRANBLEIBEN
  5. Vereinbaren Sie einen Termin zum Kennenlernen …
  6. Gehen Sie Verpflichtungen ein, die Sie nicht so leicht rückgängig machen können.
  7. Kommunizieren Sie Ihre Entscheidung in der Familie, mit Freunden und Vertrauten – lassen Sie sich von Ihnen unterstützen.
  8. Entwickeln Sie persönliche Rituale und unterstützende Gewohnheiten, die für Sie funktionieren.
  9. DRANBLEIBEN
  10. Lassen Sie sich wenn nötig, anfangs von einem Profi die ersten Schritte erklären, bis Sie sicher in der Bewegungsausführung oder der richtigen Technik sind
  11. Steigern Sie den Umfang und die Trainingsanforderung langsam – auch hier sollten Sie sich bei Stagnation und Unsicherheiten Unterstützung holen.
  12. Wiederholen Sie Dinge, die für Sie funktionieren und werfen Sie alles andere über Bord.
  13. DRANBLEIBEN
War das jetzt ALLES ? Eher nicht, als langjähriger Trainer …

… weiß ich um die Nöte, die sich ergeben, wenn man sich für ein sportliche Betätigung entscheidet. Irgendwann versiegt die Euphorie der ersten Erfolge, irgendwann scheint alles nur öde und anstrengend zu sein. Die Fortschritte bleiben aus (Thema Gewichtsreduktion oder Ausdauerleistung usw.) und die Motivation weiterzumachen geht rapide in den Keller.

Doch der Schlüssel für fast alles im Leben ist Beständigkeit. Diese Beständigkeit zu erlernen und zu erfahren wie das funktioniert, welche inneren und äußeren Widerstände auf einen warten und wie man effektiv damit umgeht, dass ist der Bereich meiner Tätigkeit.

Für Sie ist einfach nur wichtig, in Bewegung zu geraten und dann weiterzumachen. Sie müssen wie ein Jongleur, die Bälle einfach in der Luft halten. Dann bleiben Sie im Spiel – das ist in meinen Augen Beständigkeit.

Und was ist mit dem Inneren Schweinehund, mmh ?

… wenn Sie damit Schwierigkeiten haben, dann lade ich Sie ein auf ein unverbindliches und kostenloses Telefonat mit mir. Es ist mir gleich ob Sie aus Berlin, Potsdam oder sonst wo herkommen. Das Telefon ist immer schnell zur Hand. Sie können mir auch eine Mail schreiben, ich freue mich auf Sie!!

Meine Einladung für Sie:

  1. Schildern Sie mir Ihr Problem – ganz gleich ob per Mail oder als Kommentar gleich hier unter dem Beitrag
  2. Ich kreiere einen Lösungsvorschlag für Sie

Sportliche Grüße

Jirko

PS: meine Kontaktdaten finden Sie hier: KLICK

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Die FIBO 2013 – Gesundheit ist nicht sexy genug

Die FIBO öffnet im April wieder ihre Pforten.

Auf der Homepage der Fitness- Messe wird mit jungen dynamischen und vor allem dem Anschein nach mit gesunden Trainierenden geworben – diese sind eben sexy.

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Seit einigen Jahren versucht die Messe den Spagat zwischen Fitness und Gesundheit. Die Fitnessbranche mit ihrer FIBO ist sicher aus den Kinderschuhen heraus und der Fitnessbegriff umfasst heute mehr als nur Pumping Iron und Aerobic wie in den 80ern und 90ern.

Andererseits muss man klar feststellen, das der Begriff der Gesundheit wesentlich mehr bedeutet als der regelmäßige Besuch eines Fitnessstudios.

Damit allein ist nicht genug getan, denn Bewegung ist nicht gleichbedeutend mit gesund und Training ist natürlich keine Garantie für Gesundheit.

Doch Fitnesstraining wird allgemein als probates Mittel angesehen die Gesundheit zu stärken und die Leistungsfähigkeit aufzubauen bzw. zu erhalten. Getreu dem Konzept der Prävention, wird versucht Menschen ein bewegtes Leben zu ermöglichen, in einer Zeit wo Bewegung in erster Linie mit den Fingern auf dem Mousepad oder dem Smartphone stattfindet.

Die FIBO als Internationale Leitmesse möchte nun die Schnittstelle zwischen Fitness und Gesundheit sein, sie möchte den Spagat zwischen Fitness und Gesundheit wagen.

Als ich das letzte Mal die FIBO besuchte, waren die Highlights und die Publikumsmagneten die Shows der Bodybuilder und die der leichtbekleideten, nett anzusehenden Frauen, die ganz sicher fit waren. Aber ob sie gesund waren, dass hat doch niemanden interessiert.

Was im Namen der Fitnessbranche zelebriert wird, ist nicht immer unmittelbar gesund. Entscheidend ist doch, ob sich etwas verkaufen lässt. Sicher ist eine Messe immer auch Innovations- und Leistungsschau einer Branche aber Gesundheit verkauft sich nicht so gut –

Gesundheit ist nicht genügend sexy.

Daher heißt die Messe wahrscheinlich auch nicht Gesundheitsmesse, denn als ich selbst Aussteller auf einer solchen Messe war – hätte man vielleicht den Namen in Kranken-Messe ändern müssen. Mir schien es letztlich nicht darum zu gehen, wie man gesund erhält, sondern zu 90 % darum, wie man Kranken das Geld aus der Tasche zieht. Auch mit Leiden lässt sich wirklich gutes Geld verdienen.

Die Quintessenz:

  1. die FIBO wird immer im Spannungsverhältnis zwischen ein wenig sexy und Seriosität leben müssen
  2. was sich verkauft ist nicht Gesundheit – sondern man verkauft Träume
  3. auch mit Leid lässt sich gutes Geld verdienen – man verkauft Hoffnung

Ich hoffe für die Fitnessmesse dass ihr der Spagat gelingt – immerhin geht es um einen Wirtschaftszweig der noch viel Potential gerade in der Ausdifferenzierung in den gesundheitlichen Bereich hat.

Den Verbraucher bzw. Kunden möchte ich nur noch eines anraten: Wenn Sie sich entscheiden ein Fitnessstudio zu betreten, dann bedenken Sie, es ist nicht immer drin was drauf steht.

Aber es wäre möglich, dass, obwohl Sie Träume und Hoffnungen gekauft haben, schließlich ein Stück Gesundheit bekommen.

In diesem Sinne, der FIBO alles Gute.

 

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MYPROTEIN

Hart trainieren und gesund bleiben – mit VITAMIN D

Hart trainieren und gesund bleiben - mit Vitamin D
© Maridav – Fotolia.com

Der Winter steht vor der Tür. Zeit, sich zu überlegen, wie man sportlich und gesund durch diese Monate kommt. Während der kalten Jahreszeit neigt man eher dazu, krank zu werden und kann die Trainings ‐ und Fitnessziele nicht mehr so leicht erreichen. Unlängst haben Wissenschaftler jedoch herausgefunden, dass dies auf einen Mangel an ultraviolettem Sonnenlicht zurückgeführt werden könnte. Der Körper kann das körpereigene Vitamin D, das er für sein Immunsystem braucht, nicht bilden.

1. wichtig: Vitamin D-Mangel führt zur Schwächung des Immunsystems

Die Erklärung des Sportwissenschaftlers Ross Edgley von myprotein (www.myprotein.com/de) dazu:

„In den Sommermonaten können wir dem Körper ausreichend grünes Gemüse zuführen und Vitamin D von der Sonne resorbieren. Dieser Aufbau von Vitamin D hat viele gesundheitliche Vorteile, wobei der wichtigste der Aufbau eines robusten Immunsystems ist. Im Winter gibt es leider nicht genug Sonnenlicht, um ausreichend Vitamin D zu resorbieren. Für viele Menschen ist daher eine Nahrungsergänzung empfehlenswert. Wer besonders anfällig für Infektionen ist, sollte das ernsthaft in Erwägung ziehen. Wie immer ist Vorbeugung besser als Heilung. Der Körper braucht mindestens sechs Wochen, um genügend Vitamin D für ein gesundes Immunsystem zu speichern.“

2. wichtig: Beugen sie eventuell mit einer Nahrungsergänzung vor

Wie funktioniert das? Der Körper verfügt über sogenannte T ‐Zellen. Sie lokalisieren und zerstören alles, was dem Körper „fremd“ ist (etwa schädliche Bakterien oder Viren). Unlängst haben Wissenschaftler an der Universität Kopenhagen herausgefunden, dass Vitamin D bei der Aktivierung dieser T ‐Zellen eine wichtige Rolle zukommt. So aktiviert es diese sozusagen, um Krankheitserreger, wie Bakterien – oder Viren ‐Cluster, zu finden und abzutöten. Wenn nicht genügend Vitamin D vorhanden ist, reagieren die T -Zellen nicht und erkennen eine mögliche Bedrohung nicht.

3. wichtig: Vitamin D aktiviert die T-Zellen der Immunabwähr

Professor Carsten Geisler vom Department of International Health, Immunology and Microbiology, erklärt: „Wenn eine T ‐Zelle auf ein Pathogen trifft, fährt es eine ‚Signalantenne‘, einen sogenannten Vitamin ‐D‐Rezeptor, aus, um nach Vitamin D zu suchen. Das heißt, dass die T‐ Zelle unbedingt Vitamin D braucht ‐ andernfalls wird die Aktivierung der Zelle gestoppt. Wenn die T‐ Zellen nicht genug Vitamin D im Blut finden können, beginnen sie erst gar nicht mit der Mobilisierung. ”

4. wichtig: ohne ausreichend Vitamin D wird die Aktivierung der T-Zelle gestoppt und die Vieren oder Bakterien haben leichtes Spiel – Sie werden krank

Vitamin D3 von Myprotein beispielsweise ist eine sehr gut verwertbare Flüssigform von Vitamin D in Olivenöl. Das Olivenöl sorgt dafür, dass die Resorption nicht gehemmt wird und sorg, dass Ihr Immunsystem stark bleibt und auch in den kälteren Monaten bereit für das Training ist.

 P R E S S E M E L D U N G – Northwich (UK), 11.12.2012

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Etikette im Fitnessstudio

Oder der Fitness – Knigge

Viele tausende Menschen trainieren täglich in Fitnesseinrichtungen, mit dem Ziel ihr Wohlbefinden anzuheben. Allerdings kann ihr Training auch zu einer negativ Erfahrung werden, wenn Sie auf jemanden mit schlechten Benehmen stoßen. Es gibt einfache Etiketten wie Sie sich rücksichtsvoll gegenüber anderen Fitnessstudiobesuchern verhalten:

  • Hygiene ist wichtig

Hygiene im FitnessstudioDie Reinigung benutzter Trainingsgeräte wird besonders häufig vergessen. Legen Sie auch zum eigenen Schutz immer ein Handtuch auf das Gerätepolster. Die meisten Fitnessstudios die ich kenne verfügen über Hygienespray und Papierhandtücher um die Laufbänder und andere Geräte nach jeder Anwendung zu reinigen. Informieren Sie sich bei den Angestellten nach den Hygienestandards des Studios.

  • Lassen Sie für die Dauer des Trainings Ihr Handy aus

Es lenkt Sie und Ihre Mitstreiter vom Training ab, das Geklingel und Vibriere allerorten ist zu einer Unsitte geworden. Müssen Sie aus beruflichen Gründen immer erreichbar sein, dann schauen Sie doch in den Trainingspausen gelegentlich nach Ihrem Handy, es genügt völlig, wenn Ihr Telefon blinkend anzeigt, dass Sie angerufen wurden.

  • Die Spiegel sind für alle da

Sie dienen der Kontrolle der Bewegungsausführung, blockieren Sie die Sicht Ihrer Mittrainierenden nicht, besonders während komplexer und anspruchsvoller Übungen beim Freihanteltraining. Gerade Schulterübungen, Kniebeugen und Kreuzheben benötigen die volle Aufmerksamkeit des Trainierenden und Kontrolle durch den Spiegel.

  • Besetzen Sie keine Geräte, die Sie nicht benutzen

Wenn Sie mit einer Übung fertig sind, geben Sie das Gerät frei für die nächste Person. Trainieren Sie mit Mehrfachsätzen, dann überlegen Sie welche Möglichkeiten es gibt sich abzuwechseln. Moderne Geräte sind in wenigen Sekunden umgestellt.

  • Gewichte werden nicht fallengelassen

Wenn Sie Ihre Gewichte nach der Übung nicht mehr selbst ablegen können, weil Sie sehr schwer trainieren, dann lassen Sie sich helfen. Ein Training mit solch hoher Intensität sollte die absolute Ausnahme sein. Ansonsten gilt, mit Gewichten behutsam umzugehen und nicht zu werfen.

  • Räumen sie auf

Die Hanteln und Gewichte legen Sie zurück an Ihren ursprünglichen Platz, so dass nachfolgende Personen weitertrainieren können. Die Trainer werden es Ihnen abends zudem danken, wenn diese nicht noch hunderte Kilos bewegen müssen, um Ordnung zum Feierabend wieder herzustellen.

  • Bieten Sie Hilfe an

Seien Sie hilfbereit, wenn Sie bemerken jemand tut sich mit der Einstellung eines Gerätes oder der Ausführung einer Übung schwer. Sagen Sie nicht: Das macht man so und so, sondern sagen Sie in etwa: „Neulich hatte mir der Trainer nochmal die Übung gezeigt, jetzt spüre ich viel besser meinen Muskel. Kann ich dir zeigen wie es funktioniert?“

  • Das Duschen

Für viele sicher ein intimer Bereich aber rasieren und langausgedehnte Duschorgien werden nicht gern gesehen. Sie haben trainiert und möchten sich wieder frisch machen, dafür genügen wenige Minuten. Gehen Sie nach dem Duschen nicht triefend zu Ihrem Spint, trocknen Sie sich noch im Nassbereich gut ab. Zu Ihrer eigenen Sicherheit und Hygiene benutzen Sie Badelatschen.

Bis zum nächsten Training,

Jirko

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