Die ErnährungsDocs

Die ErnährungsDocs – Iss dich gesund!

Das hat mir gut gefallen.

Der NDR bringt mit der Sendung „Die ErnährungsDocs“ in regelmäßigen Abständen äußerst wissenswerte, hilfreiche und anwendbare Informationen und Anleitungen, wie Sie mit Hilfe Ihrer Ernährung unmittelbaren Einfluss auf Ihre Gesundheit nehmen können.

MERKE: unmittelbare Einflussnahme als oberste Priorität!

Beispiel: Diabetes

Es ist ein Drama sondergleichen, dass hierzulande der großen Diabetesgefahr so sorglos gegenüberstanden wird.

Dabei sind die Ursachen untrüglich bekannt und eine Ernährungsumstellung ist im Anfangsstadium der Medikamentengabe unbedingt vorzuziehen.

Es wäre äußerst interessant zu erfahren wie viel Diabetiker hierzulande von einer Ernährungsumstellung profitieren würden und Ihre Medikamenteneinnahme deutlich reduzieren könnten.

Dass es funktioniert konnte in der vorletzten Sendung von „Die Ernährungsdocs“ wunderbar gezeigt werden.

Warum es nicht getan wird?

Warum wir selbst dann nicht handeln, wenn die Uhr 5 vor 12 steht?

Weil Handeln und Wissen zwei völlig verschiedene Dinge sind.

Wenn alles Wissen dieser Welt zu entsprechenden Handlungen führen würde, dann hätten wir, so glaube ich das Paradies auf Erden!?

Aber zurück zur Sendung. „Iss Dich gesund!“

An drei Terminen wurde die Sendung ausgestrahlt.

  • Montag, 12. Januar 2015, 21:00 bis 21:45 Uhr
  • Mittwoch, 14. Januar 2015, 06:35 bis 07:20 Uhr
  • Samstag, 17. Januar 2015, 14:00 bis 14:45 Uhr

Das Sendeformat ist einmalig und ich möchte daher von der Seite des NDR zitieren (Zugriff erfolgte am 17.01.2014).

„Essen als Medizin – in diesem bisher einzigartigen Fernsehformat wird Menschen geholfen, die an ihren massiven Gesundheitsproblemen fast verzweifeln. Die „Docs“ Anne Fleck, Matthias Riedl und Jörn Klasen, alle erfahrene Mediziner, wollen allein mit gezielten Ernährungsstrategien Symptome deutlich verbessern und Krankheiten sogar heilen. Ob Diabetes, Migräne oder Rheuma – an Bord einer „Hausboot-Praxis“ zeigen sie, wie mit speziellem Essen schon innerhalb weniger Monate oft mehr erreicht werden kann als mit Tabletten.“

Die Ernährung ist der zentrale Faktor aller Einflussnahmen auf unsere Gesundheit. Die Ernährungsdocs entwickeln deshalb speziell konzipierte Therapien für viele Erkrankungen.

Die Liste der Erkrankungen ist in der Tat lang, denn etwa 80 % aller Erkrankungen lassen eine signifikante Einflussnahme durch die Ernährung zu. Besonders sind hier natürlich stoffwechselbedingte Erkrankungen wie Diabetes zu nennen aber weiterhin sinnvoll ist die Ernährungstherapie etwa bei Nahrungsmittel-Intoleranzen (Fruktose, Histamin, Laktose), bei den meisten Erkrankungen des Verdauungssystems, wie Magen- und Darmerkrankungen.

Nicht zu vergessen sei Krebs. Hier leistet die gezielte Ernährungstherapie einen ebenso wertvollen Beitrag zur Behandlung.

Außerdem bei Essstörungen, natürlich bei Übergewicht und Fettstoffwechselstörungen sowie Bluthochdruck. Natürlich bei Gicht, Neurodermitis und Rheuma, aber auch bei Morbus Bechterew, MS und Knochenschwund (Osteoporose).

Doch, jede Eingriffsnahme beinhaltet immer, dass mit alten, ungesunden Gewohnheiten gebrochen werden muss. Gerade hier, an diesem Punkt zeigt sich, dass Essen als Medizin schön und gut ist aber nur funktioniert, wenn die Betreffenden Patienten, den Mut, die Energie und die Hingabe haben, an sich zu arbeiten.

Eine Ernährungstherapie muss letztlich immer darauf abziehlen, langfristige Verhaltenänderungen herbeizuführen, indem auf die Stärkung von Eigenverantwortung und die Entwicklung von Selbstwirksamkeit gebaut wird.

Hier sehe ich persönlich die größte Herausforderung, denn bei allen Erkenntnissen über die Wirksamkeit der Ernährungsmedizin, ist nur angewandte Wissen wirksam!

Ich wünsche den Machern jedenfalls viel Erfolg mit ihrer Sendung.

Die nächsten Sendetermine finden Sie hier.

 

Bis zur nächsten Sendung, Jirko

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Hartnäckige Irrtümer: Mythen, an die selbst Mediziner glauben – SPIEGEL ONLINE

Eine kleine Linksammlung von SPIEGEL ONLINE

Ich freue mich immer über jede Unterstützung, wenn mit Mythen und Irrtümer aufgeräumt wird. Mythen halten sich lange, weil sie viralen Charakter haben. Die Artikel bei SPIEGEL ONLINE sind nun schon drei Jahre alt. Hieran kann man sehen, Meinungsbildung ist oft bequem. Es ist die leichteste Form der Wissensaneignung, eben viral. Man muss nicht ständig weiter hinterfragen was der Wahrheit entspricht. Nun ist Wahrheit kein wirklich wissenschaftliches Kriterium aber es gibt hinderliche “Eigene Wahrheiten”. Das Leben wird spannender wenn man die “Eigenen Wahrheiten” einer Prüfung unterzieht. Hier, in nachfolgender Link-liste, können Sie unbeschadet den Zweifel in Ihr Leben lassen, ohne gleich den Boden unter den Füßen zu verlieren.

Mythen der Medizin

Mythos 1  Thema Gehirnkapazität

Mythos 2 Trinken

Mythos 3 Haare und Fingernägel

Mythos 4 Haare wachsen schneller, wenn …

Mythos 5 Lesen bei schlechtem Licht

Mythos 6 Handys in Krankenhäuser

Mythos 7 Putenfleisch macht müde

Nachtrag: Sie können gerade am Mythos 7 erkennen, wie stark kulturell geprägt “Wahrheiten” sein können.

Vielleicht erlaubt Ihnen der Blick auf den letztgenannten Mythos, der eher eine angelsächsische Variante von Ernährungsirrtümern ist, die Änderung Ihrer Blickrichtung. Was wohl andere Völker über unsere deutschen Essgewohnheiten denken mögen?

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