Gefährliche Denkfalle beim Training enttarnt

Das hier ist traurig:

Ich hatte es schon fast vergessen, diese meine unglaubliche Ernüchterung, wenn ich nach Jahren wieder jemanden sehe, den ich trainiert hatte. Von den ursprünglichen Ambitionen Sport zu machen, ist meist nicht mehr viel übrig geblieben.

Aus meiner jahrelangen Praxis weiß ich ja, dass weniger als 10% aller Trainierenden ihre Trainingsziele verwirklichen können. Nach 5 Jahren halbiert sich nochmals die Anzahl derer, die ihren Trainingszustand oder ihr Wunschgewicht halten können.

Das ist die Ernüchterung. Es verbleiben etwa 5% erfolgreich Trainierende.

Ich nenne das die klassische Trainingsfalle. Täglich tappen tausende hinein und Demotivation stellt sich oft binnen weniger Wochen ein. Der beste Trainer kann nämlich eines nicht für Sie entscheiden, ob der Weg hin zu Ihrem persönlichen Wohlbefinden eine Lebensentscheidung ist.

Schauen wir hinter die Kulissen, sehe ich oft folgende Fehlerpunkte:

  • Sie haben zu große Erwartungen an die möglichen Ergebnisse,
  • Sie steigern zu schnell Ihre Trainingsbelastungen, die Dauer, die Häufigkeit die Intensität usw.
  • Sie glauben es diesmal mit diesem Gerät, dieser Trainingstechnik, oder dieser Ernährungsweise zu schaffen, streng genommen warten Sie auf ein Wunder.
  • Sie machen sich abhängig von Fitness-und Gesundheitstrends. Aktuelle Trends erkennt man immer daran, das es vor kurzen noch ein Geheimtipp war und mittlerweile eine Massenbewegung der man kaum aus dem Weg gehen kann, Bsp. Nordic Walking, Pilates, Yoga, etc.

Meine Gegenfrage:

Wie viel Trends hat es in den letzten 30 Jahren gegeben,wie viel Geheimrezepte, Diäten und Wunderpillen gab es?

Wenn es ein wirkliches Geheimrezept gäbe – wüssten wir es nicht längst alle?

Aber:

Wenn du das tust, was du immer schon getan hast, dann wirst du bekommen was du immer schon bekommen hast.

Wenn du etwas anderes haben willst, musst du etwas anderes tun.

Und wenn das, was Du tust, Dich nicht weiterbringt, dann tu etwas völlig Anderes – statt mehr vom gleichen Falschen! (frei nach bei Paul Watzlawick)

Also plädiere ich dafür, verlernen Sie mal wieder was, misten Sie aus was nicht funktioniert. So wie Sie es von Zeit zu Zeit auch mit Ihrem Schreibtisch machen sollten.

Vergessen Sie, was Sie über Trainingsintensität gehört haben.

Vergessen Sie, was Sie über Ausdauer-und Krafttraining gelernt haben.

Vergessen Sie alles über abgestaubte Trainingsmethoden, übers Dehnen, über das Rückentraining und über die “Richtige Ernährung”.

Informieren Sie sich wirklich selbst, investieren Sie in neues Wissen und Erkenntnisse und Sie investieren in sich selbst. Hinterfragen Sie und entdecken Sie endlich mal wieder etwas unerwartetes und dann lassen Sie es zu.

Frage: Welchen Zweck hatten Sie mit dem Sport verfolgt ??????

Ihre Antwort: ………………………………

Sind Sie sich da wirklich sicher?

Schauen wir nochmal genau nach.  Jetzt, da Sie ein wenig offener und interessierter sind, ist der Weg frei für die Wahrheit.

Also, warum treiben Sie Sport oder warum denken Sie, es sei gut für Sie?

  • Weil man es Ihnen gesagt hat?
  • Weil Sie abnehmen wollten?
  • Weil Sie sich besser fühlen wollen?
  • Weil der Arzt, ihr Partner oder gut Freunde meinten, es sei gut für die Gesundheit?

Weil, weil……

Ich verstehe das alles, nur genügt es nicht. Denn das wissen nun wirklich alle aber sind Sie deshalb gesunder, zufriedener oder gar glücklich.

Muss dass, was alle wissen, zwangsläufig richtig sein?

Bitte beobachten Sie einmal Kinder beim Spielen, schauen Sie aus dem Fenster oder gehen Sie zum Spielplatz, am besten heute noch und machen Sie sich klar warum Kinder sich bewegen.

Meine Töchter machten immer die Haustür auf und rannten erst einmal los, je älter die Kinder werden umso  langsamer und behäbiger werden Sie. Ich glaube das nennen wir Erziehung oder Sozialisation. Was also tun Kinder auf dem Spielplatz? – Richtig sie haben ungebremsten Spaß. Nicht am Joggen und nicht am Gewichte stemmen. Jegliche Bewegung erfolgt dem ursprünglichen Zweck lustvoll Erfahrungen zu sammeln.

Die Kinder erfahren sich, ihren Körper, ihre Möglichkeiten. Sie lernen ihre Grenzen kennen. In ihrem kleinen Gehirn geht quasi die Post ab. Kinder haben noch nicht so etwas, wie obige Gründe. Nur wir Erwachsenen berechnen ständig nach einer ganz persönlichen Kosten und Nutzenanalyse, wie viel Energie ich in meine sportliche Aktivität lege. Wenn ich irgendwann das Gefühl habe, die Kosten (Anstrengungen, Zeit, Geld) überwiegen den Nutzen, dann brechen wir ab. Alle guten Vorsätze dahin. Bewegung dauerhaft und lustvoll, – Fehlanzeige.

Ich will Ihnen verraten, warum Sie überhaupt einen Körper haben.

Nicht damit Sie ihren Körper bewegen, nein der Körper bewegt Sie.

Ohne Ihren Körper sind Sie niemand, er vermittelt Ihnen die Welt, mit ihm erschließen sie sich alles. Mit Ihm fühlen Sie, mit Ihm sehen Sie, mit ihm erleben Sie.

Sie haben einen Körper um zu erfahren und zu wachsen um im Idealfall das Beste aus sich herauszuholen.

Der Körper macht Sie aus.

Vielleicht lesen noch einmal die letzten Zeilen und lassen Sie das sacken.

Viel Erfolg mit Ihren Einsichten und Entscheidungen.

Jirko

 

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MYPROTEIN

Hart trainieren und gesund bleiben – mit VITAMIN D

Hart trainieren und gesund bleiben - mit Vitamin D
© Maridav – Fotolia.com

Der Winter steht vor der Tür. Zeit, sich zu überlegen, wie man sportlich und gesund durch diese Monate kommt. Während der kalten Jahreszeit neigt man eher dazu, krank zu werden und kann die Trainings ‐ und Fitnessziele nicht mehr so leicht erreichen. Unlängst haben Wissenschaftler jedoch herausgefunden, dass dies auf einen Mangel an ultraviolettem Sonnenlicht zurückgeführt werden könnte. Der Körper kann das körpereigene Vitamin D, das er für sein Immunsystem braucht, nicht bilden.

1. wichtig: Vitamin D-Mangel führt zur Schwächung des Immunsystems

Die Erklärung des Sportwissenschaftlers Ross Edgley von myprotein (www.myprotein.com/de) dazu:

“In den Sommermonaten können wir dem Körper ausreichend grünes Gemüse zuführen und Vitamin D von der Sonne resorbieren. Dieser Aufbau von Vitamin D hat viele gesundheitliche Vorteile, wobei der wichtigste der Aufbau eines robusten Immunsystems ist. Im Winter gibt es leider nicht genug Sonnenlicht, um ausreichend Vitamin D zu resorbieren. Für viele Menschen ist daher eine Nahrungsergänzung empfehlenswert. Wer besonders anfällig für Infektionen ist, sollte das ernsthaft in Erwägung ziehen. Wie immer ist Vorbeugung besser als Heilung. Der Körper braucht mindestens sechs Wochen, um genügend Vitamin D für ein gesundes Immunsystem zu speichern.“

2. wichtig: Beugen sie eventuell mit einer Nahrungsergänzung vor

Wie funktioniert das? Der Körper verfügt über sogenannte T ‐Zellen. Sie lokalisieren und zerstören alles, was dem Körper “fremd” ist (etwa schädliche Bakterien oder Viren). Unlängst haben Wissenschaftler an der Universität Kopenhagen herausgefunden, dass Vitamin D bei der Aktivierung dieser T ‐Zellen eine wichtige Rolle zukommt. So aktiviert es diese sozusagen, um Krankheitserreger, wie Bakterien – oder Viren ‐Cluster, zu finden und abzutöten. Wenn nicht genügend Vitamin D vorhanden ist, reagieren die T -Zellen nicht und erkennen eine mögliche Bedrohung nicht.

3. wichtig: Vitamin D aktiviert die T-Zellen der Immunabwähr

Professor Carsten Geisler vom Department of International Health, Immunology and Microbiology, erklärt: “Wenn eine T ‐Zelle auf ein Pathogen trifft, fährt es eine ‘Signalantenne’, einen sogenannten Vitamin ‐D‐Rezeptor, aus, um nach Vitamin D zu suchen. Das heißt, dass die T‐ Zelle unbedingt Vitamin D braucht ‐ andernfalls wird die Aktivierung der Zelle gestoppt. Wenn die T‐ Zellen nicht genug Vitamin D im Blut finden können, beginnen sie erst gar nicht mit der Mobilisierung. ”

4. wichtig: ohne ausreichend Vitamin D wird die Aktivierung der T-Zelle gestoppt und die Vieren oder Bakterien haben leichtes Spiel – Sie werden krank

Vitamin D3 von Myprotein beispielsweise ist eine sehr gut verwertbare Flüssigform von Vitamin D in Olivenöl. Das Olivenöl sorgt dafür, dass die Resorption nicht gehemmt wird und sorg, dass Ihr Immunsystem stark bleibt und auch in den kälteren Monaten bereit für das Training ist.

 P R E S S E M E L D U N G – Northwich (UK), 11.12.2012

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Ausdauertraining funktioniert, aber

wenn Sie wirklich Fett verbrennen wollen,

dann ist zum Abnehmen Ausdauertraining nur bedingt zu empfehlen.

Wenn Sie es schon einmal versucht haben mit Laufen, Radfahren oder Nordic Walking , werden Sie wissen wovon ich rede. Im Allgemeinen handelt es sich nämlich nur um einige wenige Kilo die man abnimmt. Danach beginnt die Mühsal und der Spaß am Sport ist dahin und die Zahl derer, die trotzdem weitermachen ist gering.

Zum einen ist Ausdauertraining wie jeder Sport, den Anpassungsreaktionen des Körpers unterworfen.

Ich nenne das “Die Intelligenz des Körpers”. Soll bedeuten: Sie möchten abnehmen, ihr Körper hat ganz andere Ziele. Man kann es noch so sehr wollen und diszipliniert sein – es funktioniert nicht.

Warum das so ist und vor allem warum das gut so ist.

Beim Training verbrennen Sie Energie – soweit klar aber es ist ein Irrglaube dass die Verbrennung von Kalorien bei sportlicher Betätigung, sich auf das Körpergewicht drastisch niederschlägt.

Viele Trainierende steigen sogar vor und nach dem Training auf die Waage um Ihren Gewichtsverlust dokumentieren zu können. Glauben Sie wirklich, dass sagen wir mal eine Stunde Training, bei einem durchschnittlichen Energieumsatz von 600-650 kcal, sich auf der Waage zeigt. Sie betreiben mit solch einer Strategie definitiv Erfolgsverhinderung.

Was sie tatsächlich sehen können ist Wasserverlust und den sollten sie schleunigst wieder ausgleichen.

Aber zurück zum Thema Kalorien. Viel effektiver ist es ihrem Körper zu signalisieren, dass ein leichter Körper von Vorteil wäre zum Überleben.

Das bedeutet Sie sollten auf keinen Fall hungern,

und sie dürfen nicht zu viel Ausdauertraining machen.

Beides sind Trainingsmaßnahmen zum Energie sparen.

Was Sie brauchen ist ein Zustand in dem körperlich für alles gesorgt ist, Mangel an Kalorien, Mineralien, Vitaminen, Spurenelementen und sekundären Wirkstoffen können sie sich nicht leisten. Ihre Akkus müssen geradezu voll sein. Erst dann können Sie damit rechnen dass Ihr Gewichtsverlust nicht Wasser, Muskelgewebe und oder Glykogen ist.

Wenn ich oben davon geredet habe dass hungern und Ausdauertraining Maßnahmen zum Energie sparen sind, dann meinte ich dass im folgenden Sinne.

Stellen wir uns das folgende Szenario vor: Ihr erster Lauf seit Jahren, Sie haben es überstanden, schwitzen am ganzen Körper und fühlen ihre Beine nicht mehr, bzw. Sie haben dass Gefühl Ihre Beine seien aus Blei und mit dem Erdboden verschmolzen. Dass sie so unglaublich stark schwitzen ist ein direkter Hinweis dafür, dass Sie ordentlich Kalorien verbrannt haben.

Meinen Glückwunsch, Sie haben Ihr Ziel erreicht.

Doch was nun passiert ist nicht direkt gewünscht. Indem Sie regelmäßig weiter trainieren, wird ihr Körper bei jedem Training ein wenig effizienter. Bald schwitzen Sie nicht mehr so und Ihr Puls normalisiert sich, ihr Arzt freut sich über den niedrigen Ruhepuls und geringerer Blutfettwerte . Sie können nun länger und schneller laufen. Das nennt man Adaption, ein super Überlebensprogramm um Energie zu sparen aber nicht um primär Fett zu verbrennen.

Alles hervorragende Anpassungsleistungen des Körpers, Sie könnten stolz auf sich sein – Aber. Was tun?

Sie müssen sich entscheiden, wollen Sie ein ausgezeichneter Ausdauersportler werden oder eine Fettverbrennungsmaschine.

Die Fettverbrennungsmaschine ist natürlich eine leichte Übertreibung, denn in Wahrheit verbrennen Sie tatsächlich in dem Moment wo sie diese Zeilen lesen Fett. Ihr Körper tut so es oder so, wenn sie Ihren Stoffwechsel nicht schon allzu sehr geschädigt haben (metaboles Syndrom).

Aber Sie wollten das Ausdauertraining benutzen um abzunehmen und das ist der Fehler. Ausdauertraining hat äußerst positive Wirkungen auf Ihre Gesundheit, nur Sie erreichen das was Sie ursprünglich wollten nicht und daher werden Sie irgendwann auch nicht in den Genuss eines vitalen Körpers gelangen, weil Sie aufhören werden mit dem Training und alle Anpassungsreaktionen, alle positiven Effekte sind schnell wieder dahin.

Kurzum Sie brauchen eine Strategie und ein Programm mit dem Sie Ihr Training so gestalten lernen, dass Sie nicht in diese Sackgasse geraten.

Eine Strategie die es Ihnen ermöglicht, das primäre Ziel zu erreichen.

Sonst kann es Ihnen ergehen wie einigen Sportlern die wirklich viel Gewicht verloren haben, doch erfolgreiches Abnehmen erfüllte Sie nicht. Der Wunsch Abzunehmen war ein Platzhalter für tiefere Sehnsüchte. Jetzt haben diese einerseits das Ausdauertraining benutzt um abzunehmen. Was mit viel Energie, Willen und Durchhaltevermögen möglich wurde. Andererseits verrät ihnen Ihr Spiegelbild und die Waage einen deutlichen Gewichtsverlust aber Befriedigung will sich trotz der Ergebnisse nicht einstellen. Verrückterweise ist ihnen auf einmal die Waage egal. Aus diesem Dilemma zu entrinnen stellt sich schwierig dar.

Damit Ihnen das nicht widerfährt, fragen Sie sich:

Was will ich wirklich und vor allem Warum?

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Etikette im Fitnessstudio

Oder der Fitness – Knigge

Viele tausende Menschen trainieren täglich in Fitnesseinrichtungen, mit dem Ziel ihr Wohlbefinden anzuheben. Allerdings kann ihr Training auch zu einer negativ Erfahrung werden, wenn Sie auf jemanden mit schlechten Benehmen stoßen. Es gibt einfache Etiketten wie Sie sich rücksichtsvoll gegenüber anderen Fitnessstudiobesuchern verhalten:

  • Hygiene ist wichtig

Hygiene im FitnessstudioDie Reinigung benutzter Trainingsgeräte wird besonders häufig vergessen. Legen Sie auch zum eigenen Schutz immer ein Handtuch auf das Gerätepolster. Die meisten Fitnessstudios die ich kenne verfügen über Hygienespray und Papierhandtücher um die Laufbänder und andere Geräte nach jeder Anwendung zu reinigen. Informieren Sie sich bei den Angestellten nach den Hygienestandards des Studios.

  • Lassen Sie für die Dauer des Trainings Ihr Handy aus

Es lenkt Sie und Ihre Mitstreiter vom Training ab, das Geklingel und Vibriere allerorten ist zu einer Unsitte geworden. Müssen Sie aus beruflichen Gründen immer erreichbar sein, dann schauen Sie doch in den Trainingspausen gelegentlich nach Ihrem Handy, es genügt völlig, wenn Ihr Telefon blinkend anzeigt, dass Sie angerufen wurden.

  • Die Spiegel sind für alle da

Sie dienen der Kontrolle der Bewegungsausführung, blockieren Sie die Sicht Ihrer Mittrainierenden nicht, besonders während komplexer und anspruchsvoller Übungen beim Freihanteltraining. Gerade Schulterübungen, Kniebeugen und Kreuzheben benötigen die volle Aufmerksamkeit des Trainierenden und Kontrolle durch den Spiegel.

  • Besetzen Sie keine Geräte, die Sie nicht benutzen

Wenn Sie mit einer Übung fertig sind, geben Sie das Gerät frei für die nächste Person. Trainieren Sie mit Mehrfachsätzen, dann überlegen Sie welche Möglichkeiten es gibt sich abzuwechseln. Moderne Geräte sind in wenigen Sekunden umgestellt.

  • Gewichte werden nicht fallengelassen

Wenn Sie Ihre Gewichte nach der Übung nicht mehr selbst ablegen können, weil Sie sehr schwer trainieren, dann lassen Sie sich helfen. Ein Training mit solch hoher Intensität sollte die absolute Ausnahme sein. Ansonsten gilt, mit Gewichten behutsam umzugehen und nicht zu werfen.

  • Räumen sie auf

Die Hanteln und Gewichte legen Sie zurück an Ihren ursprünglichen Platz, so dass nachfolgende Personen weitertrainieren können. Die Trainer werden es Ihnen abends zudem danken, wenn diese nicht noch hunderte Kilos bewegen müssen, um Ordnung zum Feierabend wieder herzustellen.

  • Bieten Sie Hilfe an

Seien Sie hilfbereit, wenn Sie bemerken jemand tut sich mit der Einstellung eines Gerätes oder der Ausführung einer Übung schwer. Sagen Sie nicht: Das macht man so und so, sondern sagen Sie in etwa: “Neulich hatte mir der Trainer nochmal die Übung gezeigt, jetzt spüre ich viel besser meinen Muskel. Kann ich dir zeigen wie es funktioniert?”

  • Das Duschen

Für viele sicher ein intimer Bereich aber rasieren und langausgedehnte Duschorgien werden nicht gern gesehen. Sie haben trainiert und möchten sich wieder frisch machen, dafür genügen wenige Minuten. Gehen Sie nach dem Duschen nicht triefend zu Ihrem Spint, trocknen Sie sich noch im Nassbereich gut ab. Zu Ihrer eigenen Sicherheit und Hygiene benutzen Sie Badelatschen.

Bis zum nächsten Training,

Jirko

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Liebe ist alles was du brauchst … “All you need is love”

Es war das Jahr 1967 und die Beatles veröffentlichten ihr Stück “All you need is love”. Das Lied wurde im Auftrag der BBC am 25. Juni 1967 live in 31 Länder weltweit übertragen.  Die Show der BBC „Our World“ verfolgten  damals über 400 Millionen Menschen. Sie gilt als erste weltweit ausgestrahlte Fernsehproduktion (Quelle: Wikipedia).

Was damals schon galt, dass wir alle Liebe brauchen, hat heutzutage den Ruf einer Floskel. Nach dem Motto: Das wissen alle.

Ich frage mich, was fangen wir mit unserem Wissen an und steckt im Detail nicht mehr dahinter als manch einer sich bewusst ist?

Für mich hat das Thema vor allem damit zu tun, inwieweit jeder Mensch in der Lage ist, das was er wirklich braucht auch zu bekommen. Denn vieles von dem, wonach uns gelüstet sind offensichtlich Ersatzbefriedigungen. Ich glaube einfach, das die Ernährung, der Alkohol, das Geld und Statussymbole viel zu oft genau diese Funktion des Ersatzes haben.

Wir sind dem Wesen nach gierig. Obwohl der Körper augenscheinlich (Übergewicht) über genügend Energiereserven verfügt, gelingt es uns nicht diese anzuzapfen. Nein, es entsteht trotzdem Hunger und im übertragenen Sinne sind wir auch hungrig nach Anerkennung und Beachtung, hungrig nach Liebe.

Dabei ist die wichtigste Ressource von Anerkennung die Selbstanerkennung. Unser Gefühl, das wir uns selbst gegenüber haben, entscheidet maßgeblich darüber, welchen Selbstwert wir Menschen entwickelt haben und ob wir diesen als unerschöpfliche Quelle anzapfen können.

Viele der Menschen die ich in meiner Trainerkarriere betreut habe, sehnten sich in erster Linie nach einem attraktiveren Körper und erst in zweiter Linie nach Gesundheit. Der Sport ist dann eine Krücke für den Selbstwert geworden. Als Trainer hat es mich immer gewurmt insgeheim gespürt zu haben, dass es im Kern nicht um Gesundheit und ehrliches Wohlergehen ging, wenn ich Trainierende betreut habe.

Der Sport und die Bewegung kann unter diesen Voraussetzungen keinen Spaß machen, denn die sportlichen Aktivitäten werden nur benutzt. Und viel zu leicht entsteht eine Suchtdynamik. Die Sucht nach Anerkennung durch einem attraktiven Körper poliert das Selbstwertgefühl nur kurz auf und man giert schnell nach dem nächsten Kick. Viele der so genannten Leidenschaften schaffen so tatsächlich Leiden und führen keineswegs zu einer tiefen inneren Befriedigung. Man kann das auf viele Prominente im Sport- und Showbusiness übertragen. Der Fall ins Loch wenn die mediale Beachtung auf den Kanälen ausbleibt macht die Bedürftigkeit deutlich, die sich hinter dem Streben nach Erfolg verbirgt. Denn auf Dauer bleibt das wesentliche Bedürfnis nach Anerkennung durch einen selbst unbeachtet.

“All you need is love” ist genau deshalb so aktuell, wie es nur sein kann. Es ist nicht der verklärte Blick eines selbstverliebten, der in seiner Bedürftigkeit schon wieder abstoßend wirkt. Was man auch als Egofalle kennt, hat nichts mit dem zu tun worum es in dem Lied geht, und es hat nichts mit dem zu tun, was ich meine.

Im Text lautet es:

Es gibt nichts, was du wissen kannst, das nicht gewusst werden kann
Nichts, was du sehen kannst, das nicht gezeigt werden kann
Nirgens, wo du sein kannst
wo du meintest nicht sein zu können.
Es ist einfach

Alles, was du brauchst, ist Liebe
Alles, was du brauchst, ist Liebe
Alles, was du brauchst, ist Liebe, Liebe
Liebe ist alles, was du brauchst.”

Die Liebe die gemeint ist, bezieht sich auf die generelle Bejahung was das Leben einen darbietet und dass alles schon da sei, alles Wissen, alles Sehen und alle Orte.

Wem nicht bewusst wird wonach es ihm steht, kann leicht im Leben gelernt haben, das ursprüngliche Bedürfnis nach Liebe mit einem Stück Zucker mehr im Kaffee oder dem Kuchen am Nachmittag zu versüßen. Das ist aber nur die Spitze des Eisberges.

Wir konsumieren auf Teufel komm raus alles mögliche und fühlen uns trotzdem leer. Der Wunsche nach einem erfüllten Leben wird durch Konsum nicht Realität werden. Der übervolle Kühlschrank gerät zu einem Symptom des Mangels an Selbstachtung. Immerfort erliegen wir dem Irrtum etwas zu uns hinzufügen zu müssen um die Liebe und Wertschätzung zu bekommen nach der wir Menschen uns sehnen. Besonders schwierig gerade deshalb, weil die wenigsten von uns in der Lage sind echte und ungeschminkte Wertschätzung (Gewaltfreie Kommunikation) zu vermitteln, denn leider sind wir fast alle in unserer eigenen Bedürftigkeit wiederum angewiesen auf die anderen und so schließt sich der Kreis des Mangels. Es ist in der Tat ein Jammertal.

Die nötigen Quellen sind da, in einem selbst sind sie verborgen. Jeder hatte das ursprüngliche Gefühl, da zu sein für nichts und wieder nichts schon einmal erlebt. Es ist die elementare Erfahrung dazu zu gehören als wirklich einmaliges Wesen in dieser Welt. Es ist die vielleicht wichtigste Erfahrung die wir Menschen im Leben machen können. Angesichts dessen erscheinen die Trainingsziele meiner Kunden in einem anderen Licht und so ist verständlich, dass es nach wie vor nur eine verschwindend geringe Anzahl von Trainierenden schafft die gesetzten Trainingsziele zu erreichen und zu stabilisieren.

  • Jemand der abnehmen möchte sehnt sich nach etwas, wonach er schon durch die Gewichtszunahme hinkommen wollte. Das kann natürlich nicht funktionieren. Das ist Selbstsabotage in Reinform. Die erhoffte Fülle im Leben, das aufgehoben sein wird dem körperlichen Wohlergehen nach einer üpigen Mahlzeit gleichgesetz. Nun bleibt aber das eigentliche Bedürfnis, was man auch Selbstwirksamkeit nennen kann bestehen und findet doch keine Entsprechung.

Was Sie brauchen ist Liebe, die Selbstwertschätzung sich anzunehmen auch mit ein paar Pfunden zu viel. Wenn Sie diese Einstellung erreicht haben, können Sie tatsächlich, erstens leicht und zweitens dauerhaft Gewicht reduzieren.

Übertragen Sie das einfach auf andere Lebensbereiche, denken Sie darüber nach.

All you need is love.

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