Monat: September 2014

Wie stellen Sie Wohlbefinden her?

WohlbefindenStändig sind wir Menschen damit beschäftigt, Wohlbefinden und Harmonie herzustellen. Gleichzeitig in Freiheit leben zu können und verbunden zu sein, das wünscht sich im Grunde jeder.

Wie erfolgreich sind Ihre persönlichen Maßnahmen?

Jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens eigene Strategien entwickelt, um geistiges und körperliches Wohlsein zu erreichen.

Nicht jedem gelingt es im ausreichendem Maße, nicht jeder hat die besten Strategien entwickeln können.

Als Baby wussten wir noch, was zu tun war, wenn uns etwas fehlte. Ob wir nun hungrig waren oder die Windel gewechselt werden musste – wir schrien. Nun, manche glauben immer noch schreien zu müssen (das ist eine häufig angewendete Strategie) .

Weiterführende Tipps finden Sie in folgenden Artikeln:

  1. Der Innere Schweinehund Teil I
  2. Der Innere Schweinehund Teil II
  3. Liebe ist alles was du brauchst …
  4. Die WHO meldet
  5. Körpersignale
  6. Motivation

Ich habe Ihnen den Fragebogen der WHO (Welt- Gesundheitsorganisation) zur Einschätzung Ihres momentanen Wohlbefindens als pdf-Dokument hinterlegt. Wenn Sie hier klicken, können Sie sich das Dokument ausdrucken und ausfüllen.

Sollten Sie feststellen, dass sich Ihr Wohlbefinden eher im Keller befindet, bietet es sich an, über die bisher verwendeten Strategien nachzudenken und dafür zu sorgen, dass es in Zukunft besser gelingt.

Meine Frage an Sie lautet : Was tun Sie konkret für Ihr Wohlbefinden, wie stellen Sie es sicher?

Es scheint als führten Ihre Maßnahmen nicht direkt zum Ziel.

Hier noch einmal das Dokument zu ausdrucken.

Ich wünsche Ihnen viel Entdeckerfreude beim Ausfüllen des Formulars.

 

PS: kontaktieren Sie mich, wenn Sie Fragen zum Formular und Ihrem Wohlbefinden haben

 

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Drei Seelenteile

Wie motiviere ich mich richtig?

Eine Frage: Haben Sie manchmal Schwierigkeiten sich zu motivieren?

JA? Dann sind Sie völlig gesund und in bester Gesellschaft.

Ich möchte die Frage: “Wie motiviere ich mich richtig?” umformulieren. Denn im Grunde geht es darum Bedürfnisse, Wünsche und Träume in Ziele umzusetzen und diese zu verwirklichen.

Deshalb lautet die hier zu klärende Frage letztlich:

Wie setze ich erfolgreich Ziele um?

Doch wenn Ziele in unerreichbarer Ferne zu sein scheinen, dann beginnen wir Menschen uns Gedanken über Motivation zu machen. Um zu veranschaulichen, welcher Schwierigkeit Sie sich ausgesetzt sehen, ist ein bildhafter Vergleich sehr hilfreich.

Stellen Sie sich folgende Metapher vor:

Sie führen ein Gespann mit drei Pferden. Sie sind der Wagenlenker und müssen Ihre drei Pferde dazu bewegen, geradewegs ein Ziel anzusteuern. Jedes Ihrer Pferde hat unerschiedliches Temperament und verfolgt aber eigene Ziele.
Schon Platon benutzte dieses Bild vom Wagenlenker um zu veranschaulichen, welche Schwierigkeiten sich ergeben mit den sogenannten drei "Seelenteilen" (Pferden) in uns Menschen auszukommen. Platons Ziel war die eigene Vollkommenheit zu erreichen.
Er formulierte die folgenden drei Seelenteile mit ihren Tugenden: vernunftartig - mutartig und begehrend.

Heute können wir dieses Bild in eine moderne Sprache übersetzen.

Wir haben drei Kräfte oder Seelenanteile in uns, die gut miteinander hamonisieren müssen, damit Ziele verwirklicht werden können. Wenn es uns nicht gelingt diese Kräft zu mobilisieren und zu lenken – so wie Platons Wagenlenker, dann gelangen wir nirgendwo hin.

Unser Gespann, das wir zu lenken haben besteht aus: Emotion – Volition und Motivation.

Die Emotion stellt einfach gesagt Ihre Gefühlswelt dar und ist die Grundlage dafür, zu spüren ob Sie etwas brauchen oder benötigen.
Die Volition ist der willentliche Anteil in Ihnen, das ist der Anteil mit dem Sie Kontrolle über Ihre Zielverwirklichung ausüben - das kostet viel Energie !
Die Motivation ist der Anteil in Ihnen. der Sie dazu bewegt auf etwas zuzugehen. Ein Motiv ist meist darauf ausgerichtet ein Bedürfnis zu befriedigen.

Alle diese drei Anteile in Ihnen laufen im Idealfall zu einer Handlung zusammen und führen dazu, Ihr Ziel in die Tat umzusetzen. Handlungen sind die Schnittstellen in Ihnen, wo sich Ihre drei Seelenteile vereinen.

Wie gesagt, das stellt den Idealzustand dar.

Ausgehend von der Eingangsfrage: “Wie motiviere ich mich richtig?” möchte ich zusammenfassen.

  1. Ein gutes Ziel hat emotionale Zugkraft, es weckt Begehrlichkeiten in Ihnen, entweder weil Sie ein Defizit spüren (es wirkt eine anziehende, magnetische  Kraft) oder Sie spüren eine Art Schmerz und wollen dieses Gefühl nicht mehr haben (es wirken abstoßende Kräfte).
  2. Ihr Ziel setzt Willenskraft frei und Sie wissen genau, was Sie wollen. Dieser Vorgang ist dem Spüren nachgeschaltet und setzt Ihr Denken in Kraft. Sie fassen den Plan Ihr Ziel umzusetzen.
  3. Motivation lässt in Ihnen ein Bild entstehen und Sie haben eine Zielvorstellung, wie es aussieht, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben. Motivation ist der innere Antrieb und setzt Energie  in Ihnen frei, um in Bewegung zu geraten.
  4. Diese Vorgänge laufen parallel und sehr schnell in Ihnen ab, dass Sie sich den einzelnen Teilen des Prozesses nicht bewusst sind.
  5. Fehlt eine der beschriebenen Komponenten, dann handelt es sich um kein echtes Ziel. Das merkt man daran, dass man schon gern wollte aber dann doch nicht ins Handeln gerät oder sich nur ein kurzes Strohfeuer entfacht.

Hier nun die Formel für gute Motivation:

Anziehende oder abstoßende Kräfte

+

klare Zielvorstellung

+

Planung

=

Zielverwirklichung

Hört sich doch machbar an.

Also, viel Erfolg beim nächsten Ziel

Jirko

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Was ist Motivation? Teil 2

Das mit der Motivation ist gar nicht so einfach, jeder weiß wie es sich anfühlt motiviert zu sein.

Aber versuchen Sie doch bitte einen Moment darüber nachzudenken und in Worte zu fassen worum es geht. Nehmen Sie sich 2-3 Minuten dafür – jetzt!

  • ……

Sie merken, so einfach ist das nicht. Meist verlieren sich Menschen, wenn ich danach frage, in Beschreibungen dessen was Sie tun, wenn Sie motiviert sind. Das wäre allerdings keine korrekte Antwort auf die Frage, was Motivation ist, also dem Wesen nach.

  • Wortwörtlich handelt es sich darum, dass es einen Grund gibt sich zu bewegen. Motivation ist ein BEWEGGRUND.

Das ist formal alles! Es setzt innere Erregung ein, die sich gerade nicht sprachlich ausdrückt und führt dazu Handlungsbereitschaft herzustellen. Es ist überlebensnotwendig, dass diese Vorgänge in uns Menschen vollautomatisch ablaufen.

Sie können nicht gedanklich Ihre Beweggründe also Motive bewusst erzeugen, zu allererst setzt die innere Erregung ein, dann kann uns bewusst werden, dass ich etwas brauche oder haben möchte. Erst jetzt bin ich sprachlich in der Lage mein Motiv zu benennen.

Der Irrtum zu glauben, Motivation sei etwas gedankliches, rührt daher, dass dieser Zwischenschritt von der Erregung zum Gedanken blitzschnell abläuft. Hinzu kommt, dass die meisten Motive in uns schon sehr lange wohnen und wir sehr oft über sie in der Vergangenheit nachgedacht haben. Wir erinnern uns deshalb an unsere damaligen Gedanken und Vorstellungen und nicht mehr daran, welches innere Gefühl die Ursache war.

Bleiben Sie gespannt es geht weiter.

 

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Was ist eigentlich Motivation?

Täglich stehen wir vor der Herausforderung uns für Ziele zu motivieren.

Es geht darum, von einem Punkt A nach Punkt B zu gelangen.

Von A nach BDoch braucht es immer und für alles Motivation? Ich denke nicht.

Wenn ich hungrig bin, dann esse ich, wenn ich müde bin, dann schlafe ich! Das Ziel beim Hunger ist die Sättigung, bei Müdigkeit ist das Ziel Wachheit wiederzuerlangen.

Manche Ziele sind kurzfristiger Natur und gehen uns wie die beiden Beispiele deutlich machten, leicht von der Hand, also ohne Einsatz von Motivation. Manche Zielverwirklichungen benötigen den Zeitraum vieler Jahre. Die Dauer ist dabei allerdings nicht das wesentliche Unterscheidungsmerkmal. Doch wie schaffen es Menschen, über viele Jahre auch auf die Gefahr grandios zu scheitern, an ihren Zielen festzuhalten ?

An diesem Punkt treffen wir die erste Feststellung:

  • Die meisten Geschichten über erfolgreiche Menschen, erzählen zumeist nur über das Ergebnis, wenn sich der Erfolg eingestellt hat.

FRAGE : Wie viel Anläufe hat die betreffende Person gebraucht um erfolgreich zu werden und wie viele andere haben es ebenfalls probiert und sind aber gescheitert?

Das ist wichtig zu beachten. In unserer Wahrnehmung sind wir es selbst, die “immer” zu scheitern drohen und die anderen Erfolgreichen nicht.

Ich werde den Versuch unternehmen, ein für alle Mal den grundsätzlichen Irrtum über Motivation und Wille zu verdeutlichen. Das ist im Grunde mein Ziel Nr. 1 mit diesem Text. Mein Ziel Nr. 2 ist es, jenseits der bekannten Motivationsregeln Lösungsansätze zu liefern.

Wenn ich diese zwei Ziele hiermit verfolge, ergibt sich zwangsläufig die Frage meiner Motivation. Was motiviert mich, in diesem ganz speziellen Fall ?

Soweit der Vorrede, in den nächsten Wochen habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, in regelmäßigen Abständen darüber zu schreiben.

Für alle, die einen anderen Blickwinkel schon jetzt auf das Thema haben wollen, stelle ich die Links meiner entsprechenden Blogbeiträge noch einmal ein.

  1. Link: Der Innere Schweinehund Teil 1
  2. Link: Der Innere Schweinehund Teil 2
  3. Link: All you need is Love
  4. Link: Schlank für immer
  5. Link: Beim Training

Fürs Erste soll das genügen. Ich freue mich über Eure Kommentare,

Grüße Jirko

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