Testen Sie Ihr Omega 6 zu Omega 3 Verhältnis

Hier können Sie Ihren Ernährungsstatus bezüglich des Verhältnisses von Omega 6 zu Omega 3 Fettsäuren bestimmen. Omega 6 Fettsäuren besitzen pro-entzündliche Eigenschaften und sollten gemieden werden. Die guten Omega 3 Fettsäuren kommen in unserer Ernährung zu kurz. Weiter unten befindet sich der Test, den Dr. med. Volker Schmiedel zur Verfügung stellt.

Zuvor ein paar wichtige Informationen zu den Fettsäuren. Der durchschnittliche Bürger isst einmal in der Woche Fisch, was zu einem Verhältnis der Omega 6 zu Omega 3 Fettsäuren von ca. 10 führt. Dieser Wert ist bei weitem nicht gut aber leider “normal”.

Werte über 15, 20 oder gar 30 sind sehr ungünstig (unter Umständen gefährlich) und nach aktuellen Ergebnissen zahlreicher Studien, beeinflusst das Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3 Fettsäuren zahlreiche Erkrankungen wie Arteriosklerose, Asthma, MS, Rheuma, Neurodermitis, Demenz und es wird mit vielen weiteren degenerativen Erkrankungen in Verbindung gebracht.

Werte unter 5 sind bereits überdurchschnittlich gut aber präventiv nur für einen Gesunden ausreichend. Ein Zielwert von 2,5 gilt als ideal, insbesondere dann, sollten bereits Erkrankungen vorliegen, die mit einem Mangel an Omega-3 in Verbindung gebracht werden.

WICHTIG: Die Omega-3-Fettsäuren kommen sowohl in pflanzlichen als auch in maritimen Quellen vor. Daher lässt sich der Quotient sehr günstig allein durch die traditionelle mediterrane Kost beeinflussen. Die ursprünglich sowohl reich an Fisch und Gemüse ist und viel Olivenöl beinhaltet.

Die Inuits mit traditioneller sehr fischreicher Kost haben einen Quotienten unter 1. Allerdings gilt dies nicht als Ernährungsempfehlung derart viel Fisch zu essen, zumal gerade die Belastung vieler Meerestiere durch Schwermetalle zunimmt.

Eine Alternative sind die pflanzliche Quellen (z.b. Lein-Öl), deren Omega 3 Fettsäure, die ALA aber nicht so viele positive Eigenschaften besitzt, wie EPA und DHA, welche sich nur in fettem Seefisch, Krill und Algen befinden. Der menschliche Organismus vermag aus ALA zwar EPA und DHA bilden, die Umwandlungsrate ist aber begrenzt und liegt etwa nur bei 10 %.

Generell ist zu beachten, dass die Omega-3-Fettsäuren essenzielle Fettsäuren sind und damit der Mensch auf die Zufuhr durch die Ernährung angewiesen ist.

Testen Sie jetzt Ihren Ernährungsstatus!

 

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